Partizipative Entscheidungsfindung zum Wohle der Allgemeinheit

Das Allgemeinwohl steht im Zentrum des Ausbaus der Windenergie. Das hat auch die Schweizer Bevölkerung erkannt, als sie sich mit ihrer Zustimmung zur Energiestrategie 2050 an der Volksabstimmung vom 21. Mai 2017 zum Ausbau der erneuerbaren Energien bekannte.

Erneuerbare Energie aus einheimischer Produktion trägt nicht nur zur Sicherung der Energieversorgung in der Schweiz bei. Sie ist auch das Ergebnis eines partizipativen Entscheidungsprozesses, der von privaten Akteuren (Verbänden, Bewohnern und Nutzern) ebenso getragen wird wie von den Verwaltungen der Gemeinde, der Kantone und des Bundes.

Auf regionaler Ebene wird der Ausbau der Windenergie durch die kantonalen Richtpläne geregelt. Diese koordinieren alle Aktivitäten, die sich auf die Regionen auswirken können und dienen darüber hinaus als Bezugsrahmen für die kommunale und regionale Planung. Für jeden Windpark muss zudem eine detaillierte Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden, die gewährleistet, dass die gesetzlichen Bestimmungen vollumfänglich eingehalten und die Interessen aller Anspruchsgruppen berücksichtigt werden. Die endgültige Erteilung der Baubewilligung und die Änderung des örtlichen Bebauungsplans liegen im Entscheidungsbereich der Gemeinden.